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Zöller & Konsorten

Das Album ist draussen, die erste Tour ist gespielt. Danach gilt mehr als zuvor: Das ist kein Projekt, das ist eine Band. Eine echte Band mit Schweiß und Dezibel, zusammengewachsen „on the road“. Für die zwar Ex-BAP Drummer Jürgen Zöller als Namensgeber Pate stand. Dessen Rock’n’Roll-Leben auf dem Debüt „Flucht nach vorn“ die Basis knackiger Songs war. Aber seine Biografie, die ihn von den Frankfurter Clubs in den 60er Jahren über Supermax, Rainhard Fendrich und Wolf Maahn zu BAP führte, ist beispielhaft für das, was seine Mitstreiter dieser spielgeilen Kapelle junggebliebener Veteranen – nicht zu verwechseln mit Berufsjugendlichen – in ihrem abwechslungsreichen Leben erlebt habe. Früher hätte man eine solche Besetzung „Supergroup“ genannt. Nennen wir es einmal ganz bescheiden: Mit allen Wassern gewaschene Musiker, Rocker aus Berufung, Überzeugungstäter mit internationaler Erfahrung.
Da ist Steffi Stephan am Bass, der mit Zöller mehr als den Geburtsjahrgang teilt. Zusammen sind sie das rhytmische Rückgrat der Band. Ein ganz entspannt wirkender gebürtiger Westfale, musikalisch eine Sprengladung – und vor allem bekannt als Bassist des Panik-Orchesters, das er zusammen mit Udo Lindenberg gründete, und mit dem er jetzt eine sehr erfolgreiche Zeit hat. 10 Jahre lang war er ausserdem Bassist bei Peter Maffay.Gut geerdet, zwischen Blues und Rock zu Hause, hat er auch mit Cracks wie Champion Jack Dupree, Eric Burdon, Achim Reichel, Inga Rumpf und vielen mehr gearbeitet. Ihm gehört der legendäre Musik- Club Jovel in seiner Heimatstadt Münster – darum weiß er immer, was sonst noch so musikalisch geht.
Gitarrist Lyle Närvänen hat die ganze Welt bereist – als Gitarrist der legendären „Leningrad Cowboys“. Er war dabei, als Aki Kaurismäki den legendären Film „Leningrad Cowboys go America“ drehte. Aber schon vor seinem Einstieg bei der berühmt-berüchtigten Frisurenschau hatte er mit den finnische Rock-Helden „Sleepy Sleepers“ im legendären „Sun Studio“ in Memphis ein Album aufgenommen.

The Home of Elvis and Jerry Lee Lewis. 1999 verschlug es ihn der Liebe wegen nach Frankfurt. Bei den Konsorten spielt er eine bärbeissig knarrende, songdienliche Gitarre, auch gerne mal akrobatisch, wenn man es braucht, aber nur dann.
Über 20 Jahre war Christof Stein-Schneider ein Teil der Giarrenfront der Hannoveraner Fury In The Slaughterhouse, die auch im anglo-amerikanischen Raum erfolgreich waren, unter anderem mit den Hits Radio Orchid und Every Generation Got Its Own Disease. Der Mann, der frisurmässig immmer aussieht, als käme er gerade aus dem Bett, ist auch bei der aktuellen Fury-Reunion-Tour dabei. Er ist der klassische Rhythmusgitarrist, der Kitt eines geerdeten Bandsounds. Er liefert das erdbebensichere Fundament.
Ende der sehr wilden 70er Jahre traf Jürgen Zöller den Keyboarder Tony Carey zum ersten Mal „Er war direkt aus Los Angeles gekommen, hatte die Nacht vorher wahrscheinlich nicht gepennt. Stellt seine Whiskyflasche auf den Flügel, setzt sich dran, spielt sensationell und bläst uns alle weg.“ Carey war bei Richie Blackmore’s Rainbow ausgestiegen, und startete dann seine nachhaltige Karriere als Songschreiber, Sänger und Komponist von TV-Musik. Für Anne Haigis hat er ganze LPs geschrieben, jahrelang eng mit Peter Maffay zusammengearbeitet, und er hat einen Radiodauerbrenner mit Tiefgang erschaffen „A Room With A View“. Dann war da noch „Why Me“ von Planet P – ein Hit in Amerika – einer von wohl 1000 Songs, die er geschrieben hat. Tony Carey bringt mit seiner Orgel das Seventies- Classic-Rock Gefühl, das auch eine Gitarrenband manchmal braucht.
Zöller & Konsorten sind bereit für ein neues Abenteuer, die nächste Tour, das nächste Album. Wie heißt es nochmal in „Achterbahn“? „Vor mir liegt ’ne neue Fahrt: der größte Moment ist der Achterbahnstart.“

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